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Deine Bewerbung wurde angenommen und der Termin für das Vorstellungsgespräch steht. Für viele Bewerber ist das Bewerbungsgespräch die größte Hürde auf dem Weg in den Job – aber das muss nicht sein. Wir zeigen dir, wie du mit sechs einfachen Tipps die Personaler überzeugst und dir den Weg zu deinem Traumjob eröffnest.

Was Personaler gerne sehen

1. Wenn man pünktlich ist

Pünktlichkeit ist die oberste Regel bei einem Bewerbungsgespräch! Wer nicht einmal vereinbarte Zeiten einhalten kann, ist auch im Arbeitsalltag nicht zuverlässig – so denken zumindest die Personaler. Deshalb sollte man bei einem Bewerbungsgespräch am besten schon zehn bis 15 Minuten vor dem Termin erscheinen. Dies bietet dir auch die Möglichkeit, schon einmal Mitarbeiter des zukünftigen Unternehmens kennenzulernen und vor dem Gespräch die Gedanken zu sammeln. Außerdem erscheinst du so nicht außer Atem zum Bewerbungsgespräch, was beim Sprechen und beim seriösen Auftritt hilft.

2. Wenn man vorbereitet ist

Gute Vorbereitung ist für jeden wichtig. Egal ob Berufseinsteiger, Professional oder als Chef eines Weltkonzerns. Wer nicht vorbereitet ist, gerät ins Stottern. Dies ist besonders bei einem Bewerbungsgespräch unerwünscht und für den Bewerber unangenehm. Deshalb sollte man mindestens so viel Arbeit in die Vorbereitung des Termins stecken wie in die ursprüngliche schriftliche Bewerbung.

Zu einer richtigen Vorbereitung gehören Recherche zum Unternehmen, die Vorbereitung einer kurzen Selbstpräsentation sowie gegebenenfalls benötigte Dokumente oder Nachweise. Es hilft auch oft, Auszüge eigener Arbeiten mitzunehmen! Dies darfst du natürlich nur machen, wenn diese nicht einem Unternehmensgeheimnis unterliegen.

3. Wenn man angemessene Kleidung anzieht

Jedes Unternehmen hat eine Corporate Identity und ein bestimmtes Arbeitsgefühl, was mit einem Dresscode einhergeht. Je nach Branche und Unternehmen muss man also die passende Kleidung für das Vorstellungsgespräch wählen. Im klassischen Bankwesen zum Beispiel besteht seit jeher Anzugpflicht, dasselbe gilt für Juristen. Hier sollten man nicht unbedingt mit kurzer Hose und Sandalen beim ersten Gespräch erscheinen.

Bei Start-ups zum Beispiel aus der Fintech-Branche sieht es schon schwieriger aus. Hier sind die Grenzen zwischen klassischer Businesskleidung und Freizeitkleidung oft fließend. Unser Tipp: Wenn du dir nicht sicher bist, frag doch einfach nach! Wenn du das nicht den Personaler direkt fragen möchtest, schreibe einfach über Portale wie Xing oder Linkedin Mitarbeiter an und bitte sie um Rat. Wir sind uns sicher: Man wird dir bereitwillig helfen und keiner wird dir böse sein!

Es kommt übrigens nicht nur auf den Dresscode an: Auch eine aufrechte, aufmerksame Sitzhaltung beeinflusst den ersten Eindruck. Bonus: Eine aufrechte Sitzhaltung hilft beim Sprechen.

4. Wenn man über gute Umgangsformen verfügt

Es gibt wohl nichts Schlimmeres als unhöfliche Bewerber. Generell hinterlässt Unhöflichkeit einen schlechten Eindruck. Selbst wenn der Empfangsmitarbeiter unfreundlich ist und du warten musst: Behalte deinen Frust für dich! Hier ist das Stichwort ruhig bleiben und lächeln. Das Benehmen ist ein wichtiger Faktor bei der Personalentscheidung eines Unternehmens. Grundregeln wie Bitte und Danke zu sagen, sollte man natürlich beherrschen.

Gerade bei Positionen mit Kundenkontakt wie im Vertrieb oder Marketing sind sichere Umgangsformen und ausgeprägte Soft Skills ein Muss!

5. Wenn man deutlich spricht

Eine deutliche Aussprache lässt einen wesentlich seriöser und präsenter erscheinen. Wer undeutlich spricht, verliert schnell Zuhörer – selbst wenn der Inhalt ausgezeichnet ist. Deshalb sollte man versuchen, im Bewerbungsgespräch immer möglichst deutlich zu sprechen. Nimm dir lieber etwas mehr Zeit und sprich deutlich und ruhig. Wenn den Personalern gefällt, was du erzählst, werden Sie dir die benötigte Zeit einräumen. Es gibt keinen Grund zu hetzen.

Geheimtipp: Auf jeden Fall angebotene Getränke annehmen! So kannst du bei Bedarf deinen aufgrund der Aufregung vertrockneten Mund befeuchten. Außerdem ist so ein Getränk während des Gesprächs auch eine ein Art Anker, an dem du dich festhalten kannst. Das Trinken zwischendurch verschafft dir Zeit, über das nachzudenken, worüber du reden willst.

6. Wenn man Notizen macht

Personaler sehen es sehr gerne, wenn Bewerber sich Notizen machen. Das zeigt, dass du es ernst meinst und dich wirklich mit dem Unternehmen beschäftigst. Deshalb am besten immer einen Notizblock – oder besser noch: ein Notizbuch – mitnehmen! Dies vermittelt den Eindruck, dass du grundsätzlich gut organisiert durchs Leben schreitest.

Und wenn Du deinen Traumjob gefunden hast? Dann halte dich weiterhin an unsere Tipps und der nächste Schritt auf der Karriereleiter wird nicht lange auf sich warten lassen! Übrigens, auf unserer Webseite findest du viele spannende Jobs im Fintech-Sektor. Da ist mit Sicherheit was für dich dabei!