Fintech Typ: P2P

Definition

P2P steht für Peer-to-Peer. Ursprünglich wurde damit eine Technologie bezeichnet, die Rechner direkt miteinander verknüpft. Bezogen auf Finanzdienstleistungen spricht man von P2P dann, wenn Zwischenhändler/ Mittler ausgeschaltet werden. Akteure, etwa Kreditnehmer und Kreditgeber, treten dann in direkten Kontakt zueinander.

Hintergrund und aktuelle Entwicklungen

Bekannt seit Musiktauschbörsen wie Napster, haben Peer-to-Peer-Technologien Transaktionen im Internet demokratisiert. In verschiedenen Fintech-Segmenten spielt dieser direkte Draht zwischen Personen eine Rolle. Es gibt zum Beispiel Zahlungsdienstleister (siehe auch Segment Payment), die sich darauf spezialisiert haben, mobile Überweisungen unter Freunden zu ermöglichen, ohne über die Online-Oberfläche einer Bank gehen und Daten eingeben zu müssen. Und im Segment des Crowdfunding oder der Online-Kredite sind P2P-Angebote durchaus üblich: Statt einen Kredit bei einer Bank aufzunehmen, können Nutzer von anderen Geld einsammeln.

Peer-to-Peer ist in verschiedenen Fintech-Segmenten in Deutschland sehr verbreitet und wird in Zukunft eher häufiger als seltener werden. Ein guter Markt also, um seine Expertisen auszubauen und an den Mann zu bringen.